Über uns



Nachrichten



Help The Kids



Harley Treffen

German-American Association

Home - Harley Treffen - Help The Kids - Über uns - Nachrichten -Unsere Mitglieder - Vorstand - Peter-Folkerts-Haus - Machen Sie mit! - Kontakt

"Girl Scouts" treffen Pfadfinderinnen

Artikel aus dem Südkurier vom 28.06.2003 mit freundlicher Genehmigung

GFDAF bekommt Besuch von Mädchen-Pfadfindergruppe aus Darmstadt
Zwei interessante Tage hat eine kleine Gruppe von amerikanischen Pfadfinderinnen aus Darmstadt auf Einladung der GFDAF in Bonndorf erlebt. Die drei Mädchen und ihre Betreuer erkundeten Bonndorf und Umgebung. Am Donnerstag gab es ein Treffen zwischen den amerikanischen "Girl Scouts" und den Bonndorfer Pfadfinderinnen.

Bonndorf (bea) Das zweitägige Besuchsprogramm diente dazu herauszufinden, ob Bonndorf und Umgebung einmal ein Ziel für einen längeren Aufenthalt sein könnten. Gekommen waren ausschließlich Mädchen, denn in den USA sind gemischte Gruppen bei den "Scouts" nicht üblich. Die drei Mädchen - Victoria, Catherine und noch einmal Victoria - und die Betreuerinnen Linda Terjung und Heide Roden besichtigten die Schlossnarrenstuben, den Löffinger Schwarzwaldpark sowie den Rheinfall in Schaffhausen. Betreuer Thomas Terjung marschierte derweil durch die Wutachschlucht. Die Schlucht sei sehr schön, allerdings eher für größere Kinder geeignet, so sein Resümee.

Am Donnerstag Nachmittag fand ein Treffen zwischen den amerikanischen Gästen und Vertreterinnen des Bonndorfer Pfadfinderstamms Ulrich von Hutten statt. Sabrina Jung, Nathalie Michelfelder und Stefanie Lortz begrüßten die Gäste und führten sie im Stammesheim herum. Sie stellten auf Englisch den Bonndorfer Pfadfinderstamm vor, der rund 100 Aktive hat. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von dem schönen Haus und den mächtigen alten Holzbalken.

Für Staunen bei den Deutschen sorgten die prächtigen Schärpen - amerikanisch "sash" genannt - , welche die Mädchen trugen. Sie sind mit bunten Aufnähern - "patches" - versehen, die von Ferienlagern, erfüllten Pflichtaufgaben, aber auch freiwilligen Aktivitäten künden.

Die deutschen Pfadfinderinnen erfuhren vieles über den Aufbau der amerikanischen Gruppen und umgekehrt. So heißen die Kleinsten in den USA "Daisies", danach kommen die "Brownies", schließlich die "Juniors", die "Cadets" und dann die "Seniors", die zwischen 15 und 18 Jahre alt sind.

Die amerikanischen Pfadfinder gibt es seit 1912. Gründer waren Lord und Lady Baden Powell, auf die sich auch die deutschen Pfadfinder berufen. Der Gedächtnistag wird bei deutschen wie bei amerikanischen Gruppen gefeiert. Die "Girl Scouts USA - Overseas Darmstadt" - so ihr offizieller Name - bestehen aus acht Gruppen und haben derzeit etwa 80 Mitglieder.

Schwieriger als in Deutschland sei eine kontinuierliche Gruppenarbeit, berichtete Heide Roden. Denn weil die Väter der Kinder als Soldaten oft versetzt werden, seien diese nie so lange da. Etliche Väter sind auch noch im Irak stationiert. "Ich fange jeden September neu an", berichtete die Betreuerin.

Gemein ist den amerikanischen und deutschen Gruppen die Freude an der Naturerfahrung. Ein selbstgemachtes Feuer sei für die Mädchen aus den USA natürlich auch das Größte, so Heide Roden. "Manche Stadtkinder aus New York wissen nicht, was Gras ist", schilderte sie weiter. Mit Interesse vernahmen die Gäste das Angebot der Zeltplatzschule Öttiswald.


Zurück zur Startseite...

Zurück zur Startseite...

 

 


Unsere Mitglieder

 


Der Vorstand

 


Peter-Folkerts-Haus

 


Machen Sie mit!

Letzte Änderung dieser Seite: 08.06.2005