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Musterbeispiel an Freundschaft
GFDAF will deutsch-amerikanische Beziehungen weiter ausbauen
Die Gesellschaft zur Förderung der deutsch-amerikanischen Freundschaft (GFDAF) will diese Freundschaft erhalten und weiter ausbauen. Präsident Werner Dörflinger stellte in der Hauptversammlung fest, dass das politische Umfeld nicht einfacher geworden sei. Die Gesellschaft verfüge über ein solides finanzielles Fundament.
VON DANIELE SCHÜLE
Bonndorf-Boll - Zur Versammlung begrüßte Dörflinger besonders Kommandeur Marc Landers von der US-Army in Darmstadt, der anschließend Gastgeber eines amerikanischen Barbecue war. Zu den Ehrengästen gehörten Bundestagsabgeordneter Thomas Dörflinger, Lord Ralf Dahrendorf, Eva Manske vom Amerika-Haus Freiburg und Bonndorfs Bürgermeisterstellvertreter Max Nägele. Der Präsident berichtete von einem Besuch in Amerika und der erlebten faszinierenden Gastfreundschaft. In vielen Gesprächen habe er den Eindruck gewonnen, dass Deutschland nach wie vor für die USA der wichtigste Partner in Europa sei. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien nicht nur eine Frage des Verstandes, sondern auch des Herzens.
Geschäftsführer Bruno Kaiser und Regina Folkerts berichteten, welche Aktivitäten der Gesellschaft im Jahre 2004 im Begegnungszentrum Peter-Folkerts-Haus in Bonndorf-Boll stattgefunden haben. Der Schwerpunkt habe bei Kontakten mit der US-Army gelegen. Dazu gehörten Fasnetsprogramme, die Begegnung mit amerikanischen Pfadfindern, ein Kanuwochenende, ein Besinnungswochenende und Kürbisschnitzen mit amerikanischen Kindern. Die Auslastung des Peter-Folkerts-Hauses konnte gesteigert werden. Erst letzte Woche erlebten Angehörige von Irak-Soldaten Entspannung im Schwarzwald. Im Laufe des Jahres stehen weitere Begegnungen fest.
Schatzmeister Theo Binninger legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Präsident Dörflinger würdigte Bonndorf und Stühlingen als Kristallisationspunkte des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft. Er verabschiedete mit herzlichen Dankesworten das Hausmeisterehepaar Roland und Gerti Reinhardt und begrüßte als Nachfolger die Eheleute Peter und Marlies Stein.
Lord Dahrendorf machte das Kompliment: "Die Gesellschaft zur Förderung der deutsch-amerikanischen Freundschaft ist ein Musterbeispiel für die kontinuierliche Freundschaft zwischen zwei Ländern". Er sprach sich dafür aus, nicht den Kräften nachzugeben, die Deutschland und Amerika auseinanderdefinieren wollen. Die Beziehungen zwischen Regierungen seien das Eine, für noch wichtiger halte er, dass auf der Ebene der Bürger alles stimme.
Erschienen im SÜDKURIER, 08.06.2005 05:04.
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